Zentralchina (VImage 4.1) ©Dr.-Ing. Rolf Böhm, Bad Schandau
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Rückschau auf die geoinfo.potsdam.2016

„Wissen schafft Praxis“ – Die geoinfo.Potsdam.2016 liegt hinter uns

Der Kongress, der vom 14. bis 16. Juni 2016 im Kongresshotel am Templiner See von der Deutschen Gesellschaft für Kartographie (DGfK) und dem Verein zur Förderung der Geoinformatik in Norddeutschland (

Die sehr gute Fachveranstaltung, sowohl mit praxisorientierten als auch wissenschaftlich anspruchsvollen Beiträgen, ist der wichtigste Kongress mit dem Fokus Kartographie im deutschsprachigen Bereich. Er vereinte 49 Fach- und 4 Ausstellervorträge in 19 Sessions, inspirierende Keynote-Vorträge, den Gis-Anwendertag des GIN e.V., eine kleine Fachfirmen-Ausstellung (9 Aussteller) und ein Rahmenprogramm. Im Vortragsprogramm trugen namhafte Hochschullehrer, Manager, Praktiker und Nachwuchskräfte verschiedener Fachdisziplinen durch ihre Beiträge zum Gelingen bei. Das Programm wurde in allen Sparten angenommen und von den über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, davon 104 DGfK-Mitglieder und 9 Fachfirmenaussteller, gut besucht.
Jedem Kongresstag wurde eine 45-minütige Keynote vorangestellt. Diese waren den Themen „Neue Geschäftsmodelle für Karten und Geoinformationen“ (Dr. Peter Ladstätter), „Mobility Analytics“ (Prof. Dr. Jürgen Döllner, HPI Potsdam) und „INSPIRE“ (Prof. Killiches, LGB) gewidmet.
Neben wissenschaftlichen Referaten aus Forschung, Technik und Lehre fanden sich im Anwenderforum Beiträge der ausstellenden Fachfirmen zum Stand der Technik direkt aus der Praxis: „Automatisierte Prozesse der kartographischen Generalisierung mit ArcGIS“ (Esri Schweiz), „Regelbasierte Erstellung thematischer Karten mit Wizard-Unterstützung“ (OCAD) und „Kopieren, Scannen und Drucken im Großformat“ (CVU Büro und Technik Berlin).
Das Ausbildungsforum hatte in mehreren Beiträgen die unterschiedlichen Erfahrungen in der Berufsausbildung Geomatiker/in der ersten fünf Jahre zum Thema und zeigte die interdisziplinäre Vernetzung zur nachhaltigen Entwicklung der Geomatikerausbildung auf.
In einer Roundtable-Diskussion unter dem Motto „Die Zukunft der Disziplin – jenseits von Geo?“ waren Prof. Dr. Gerd Buziek (ESRI), Matthias Grote (Planungsbüro Berlin), Dr. Peter A. Hecker (geokomm), Jens Ibendorf (GIW-Kommission) und Dr. Markus Jobs (BEV Wien) vertreten.
Kulturelle Höhepunkte für die Gäste bildeten die gemütliche, abendliche Schifffahrt auf der Havel und die Exkursion zum Geoforschungszentrum mit einer Führung durch den Wissenschaftspark Albert Einstein auf dem Telegrafenberg.
In der Staatsbibliothek Berlin wurde zeitgleich zum Kongress die sehenswerte Ausstellung „Weltvermesser – von Erde, Meer und Himmel“ gezeigt.
Kleines Fazit zum diesjährigen 64. Kartographentag und der Geoinformatik 2016: In Potsdam wurde viel Wissen geschaffen und so mancher war angesichts der umfangreichen Potsdamer Veranstaltung auch ganz schön geschafft.
(Erik Theile, Potsdam)


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